Handmassage: 5 Minuten für tippmüde Hände
Unsere Hände tippen, scrollen und greifen den ganzen Tag – und bekommen fast nie Aufmerksamkeit. Eine Handmassage dauert fünf Minuten, braucht kein Setup und ist der einfachste Einstieg ins Massieren. Nebenbei ideale Selbstfürsorge zwischen zwei Terminen.
Die 5-Minuten-Routine (pro Hand)
- Aufwärmen (30 Sek.): Die Hand zwischen deinen beiden umschließen und kräftig von den Fingern zum Handgelenk ausstreichen.
- Handfläche (90 Sek.): Die Hand mit deinen Fingern stützen und die Fläche mit beiden Daumen bearbeiten – langsame Kreise vom Handgelenk zu den Fingeransätzen. Der Daumenballen verdient Extra-Zeit.
- Finger (90 Sek.): Jeden Finger von der Basis zur Spitze mit sanftem Druck und leichtem Zug; kleine Kreise auf den Gelenken.
- Handrücken & Handgelenk (60 Sek.): Weiche Daumenstriche zwischen den Sehnen, vorsichtige Kreise ums Handgelenk.
- Unterarm-Bonus (60 Sek.): Die Tipp-Verspannung wohnt eigentlich hier – die Oberseite des Unterarms vom Ellbogen Richtung Handgelenk kneten.
Die Selbstmassage-Variante
Alles oben funktioniert einhändig bei dir selbst am Schreibtisch – ganz ohne Öl. Zwei Minuten pro Hand entspannen Daumen und Unterarm nach langen Tipp- oder Handy-Sessions spürbar. Mehr Schreibtisch-Routinen: Selbstmassage-Anleitung.
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Hilft die Handmassage beim „Mausarm“?
Sie lindert die muskuläre Seite der Überlastung – besonders das Unterarm-Kneten. Anhaltende Schmerzen, Kribbeln oder Schwäche ärztlich abklären, da Nerven beteiligt sein können.
Mit Öl oder ohne?
Selbstmassage am Schreibtisch: ohne. Partner-Routine: Ein Tropfen Creme oder Öl macht die Handflächen-Arbeit geschmeidiger.
Nachts taube Finger?
Das deutet eher auf Nervenkompression als auf Muskelermüdung – abklären lassen statt stärker massieren.